Medienmitteilung der GV vom 06. Mai 2022 - Die Mitte Rüti

Die Mitte Rüti unterstützt den Energieverbund Rüti Zentrum

Die Mitte Rüti befasste sich an ihrer Generalversammlung mit den aktuellen Geschäften der Gemeinde Rüti. Sie unterstützt den Bau des Energieverbundes Rüti Zentrum und zeigt sich erfreut über den guten Rechnungsabschluss 2021 der Gemeinde Rüti.

Gemeinderat Peter Weidinger erläuterte die ökologische und wirtschaftliche Sinnhaftigkeit des grossen Projektes Energieverbund Rüti Zentrum. Nicht nur alle zentralen öffentlichen Gebäude, sondern auch viele private Überbauungen sollen davon profitieren können.

Die RPK hat das Geschäft aus finanzieller Optik geprüft und ebenfalls zugestimmt. Gemäss Weidinger soll insbesondere die Abwärme der Abwasserreinigungsanlage (ARA) nicht weiter ‘den Bach hinunter’ gehen. Die Versammlung folgte dem Antrag mit grossem Mehr.  

Kritische Stimmen gab es hingegen zum erfreulichen Rechnungsabschluss 2021. Für die Mitte Rüti ist es unverständlich, dass Beiträge an die Vereine, aufgrund der durch COVID bedingten teilweisen Erfüllung der Leistungsaufträge, gekürzt wurden. Teilweise führt dies zu erheblichen finanziellen Problemen der Vereine. Die Aufforderung, angesichts des positiven Abschlusses 2021 diesen Entscheid noch einmal zu überdenken, wurde von Weidinger zuhanden des Gemeinderates mitgenommen.

Die neugewählte Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin zeigte sich in einem inspirierenden Referat erfreut über die Stärkung der politischen Mitte – nicht nur in Rüti. Sie ist überzeugt, dass eine bodenständige Politik, welche auf Zuhören basiert, eine gute Grundlage für die Weiterführung der Strategie «Rüti leben & gestalten» sei. Die gut 30 Anwesenden quittierten mit einem langanhaltenden Applaus.

Neu in den Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen wurde Christa Thoma. Sie wurde geehrt für ihr langjähriges grosses Engagement in der Parteileitung und im Gemeinderat. Die übrige Parteileitung unter dem Präsidium von Simon Preisig wurde mit Applaus bestätigt.

Gemeindewahlen 2022 – Nachlese 

Unsere Partei  - die Mitte Rüti – hat alle Ziele erreicht. Yvonne Bürgin ist als Gemeindepräsidentin von Rüti glanzvoll gewählt. Im Gemeinderat sind wir mit der tollen Wahl von Roger Hess wieder zu Dritt. Und alle weiteren Kandidierenden haben ebenfalls die Unterstützung der Bevölkerung erhalten. Bravo, ganz herzliche Gratulation und danke für Deine Unterstützung, liebe Leserin, lieber Leser. 

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(Bildquelle: Marcel Vollenweider)

Doch wir wollen an dieser Stelle ein wenig tiefer analysieren: Bei den Wahlen in den Gemeinderat haben von 7721 Stimmberechtigten lediglich 2039 einen Wahlzettel eingelegt. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 26%. Was sind die Gründe für diese tiefe Quote? Seitenblick: An der letzten Gemeindeversammlung haben 50 Stimmberechtigte teilgenommen. Ich konnte erstmals alle Anwesenden mit Vornamen begrüssen. Lokalpolitik interessiert uns offenbar immer weniger – und dennoch betrifft sie uns unmittelbar. Die Entwicklung beschäftigt mich… 

Zurück zu den positiven Aspekten und damit zu unseren Kandidierenden. Nicht nur in Rüti gilt: Wenn die politische Mitte (Die Mitte und die liberalen Kräfte FDP und GLP) wählbare Kandidierende stellen, dann reüssieren sie auch. Viele Bürger:innen haben genug von den Polparteien und dem schreierischen Politistil und wenden sich wieder vermehr den konstruktiven Kräften zu. Ich habe 7 Thesen aufgestellt (Widerspruch und Diskussion darüber ist erwünscht): 

(1) Politische Parteien haben eine Zukunft, wenn sie ihren Job machen – parteilose Kandidierende haben es dann sehr schwer. 

(2) Kontinuierliche, gute Arbeit von Parteien und Personen sowie eine gute Kommunikation darüber ist wichtig. 

(3) Bisherige werden nur abgewählt, wenn es gute Gründe gibt. 

(4) Die Mitte (Rüti) hat zur alten Stärke zurückgefunden und eine strahlende Zukunft, wenn sie eine eigenständige Meinung erarbeitet und diese vertritt.

(5) Bekanntheitsgrad hilft (bei gutem Ruf), ist aber nicht zwingend. 

(6) Das Team ist genauso wichtig wie die einzelnen Personen. 

(7) Der Mensch steht im Mittelpunkt. 

 

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit über alle Behörden und Kommissionen hinweg. Für unser Rüti. Oder mit den Worten unseres ehemaligen Gemeindepräsi: «Rüti, mier gfallsch». 

Peter Weidinger